Eier

Herkunft 

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Je nach Qualität (z. B. Luftkammergröße, Schalenzustand, innere Zusammensetzung usw.) werden Eier in Güteklassen eingestuft. Im Handel werden nur Eier der Güteklasse „A“ bzw. „frisch“ angeboten. Gekennzeichnet sind die Eier dann auf dem Karton mit „Güteklasse A“, „A“ oder „A-Frisch“. Eier der Güteklasse A sind frische, gekennzeichnete Eier, die jedoch älter als sieben Tage sein können. Ihre Schale muss unverletzt, sauber, aber nicht gereinigt sein. Des weiteren dürfen keine Fremdkeimlinge im Ei-Inneren festgestellt werden.

Eine zusätzliche Kennzeichnung „Extra bis ...“ oder „Extra frisch bis ...“ ist durch eine Banderole bei Eiern der Güteklasse „A“, deren Luftkammer höchstens 4 mm hoch ist, möglich. Zum angegebenen Datum muss die Zusatz-Kennzeichnung vom Anbieter im Handel entfernt werden. Dann gehören diese Eier automatisch der Güteklasse „A“ an.

Lagerung

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Legefrische Eier erreichen nach einer Mindestreifezeit von drei Tagen ihr volles Aroma und somit den optimalen zustand zur Weiterverarbeitung. Um die Qualität und Frische der Eier nach dem Kauf ab Hof oder im Handel zu wahren, ist es wichtig, dass die Eier in der richtigen Art und Weise aufbewahrt bzw. gelagert werden. Damit frische Eier nach dem Kauf ihre erstklassige Qualität behalten, sollten sie grundsätzlich im Kühlschrank aufbewahrt werden; am besten in einer Eierbox, um sie vor Fremdgerüchen zu schützen. Rohe Eier können, mit unversehrter Schale, unbesorgt bis zum Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums aufbewahrt werden. Auch danach können sie nach Durcherhitzen bei mindestens 70°C noch bedenkenlos verzehrt werden. Übriggebliebene Eimasse oder getrenntes Eigelb und Eiklar können sogar eingefroren werden. Eigelb kann bis zu 2 Wochen im Kühlschrank aufbewahrt werden, wenn es mit einer Schicht Öl bedeckt wird.

Ab 10 Tage vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums sollten Eier gekühlt gelagert werden, um sie vor dem Verderb zu schützen und die Qualität zu bewahren. Bis zu diesem Zeitpunkt dürfen Eier im Handel, auf dem Wochenmarkt oder beim Erzeuger ungekühlt angeboten werden, denn das Ei verfügt durch seinen unsichtbaren Mantel auf der Schale und durch Enzyme im Eiklar über einen natürlichen Selbstschutz. Dieser Selbstschutz bleibt aber nur dann wirksam, wenn häufige und extreme Temperaturschwankungen vermieden werden. Auf der Eierverpackung finden Sie den Hinweis „vom ... (Tagesdatum) an bei +5°C bis +8°C zu kühlen“, da bei dieser Lagerung der aktive Schutz länger erhalten bleibt. 

Nähwert

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Die Frage „Was war zuerst da – das Ei oder das Huhn?“ ist und bleibt ungeklärt. Sicher hingegen ist, dass das Ei ein unglaublich vielseitiges und zudem gesundes Naturprodukt ist. Denn es versorgt den Körper durch seine optimale Nährstoffzusammensetzung ausgezeichnet mit Stoffen, die er für seine Funktionen braucht. Das Ei steckt voller Vitamine (D, B12, K und Biotin), Spurenelemente und Eiweiß. Gleichzeitig enthält es viele Mineralstoffe wie Calcium, Selen und Eisen.

Eiweiß ist für den menschlichen Körper lebensnotwendig. Wird dem Körper nicht ausreichend Protein zugeführt, baut er stattdessen körpereigene Eiweißsubstanzen ab, die im Stoffwechsel lebenswichtige Funktionen erfüllen. Da der menschliche Körper keine ausreichenden Eiweißdepots anlegen kann, muss dem Organismus daher täglich eine bestimmte Menge an Eiweiß mit der Nahrung zugeführt werden.

Insbesondere das im Ei enthaltene Eiweiß kann der Körper gut in seinen Stoffwechsel aufnehmen, da das Hühnerei von allen Grundnahrungsmitteln die für die menschliche Ernährung höchste biologische Wertigkeit besitzt. So kann der menschliche Organismus aus 100 g Hühnerei-Eiweiß 100 g körpereigenes Eiweiß bilden. Bei der biologischen Wertigkeit von 100 des Eiweißes im Ei genügen daher bereits relativ kleine Mengen, um den täglichen Eiweißbedarf des Menschen zu decken. Bei Proteinen mit niedrigerer Wertigkeit, wie z.B. bei Hülsenfrüchten, die eine Wertigkeit von 45-50 haben, müssen dementsprechend größere Mengen und damit auch mehr Kalorien aufgenommen werden, um den täglichen Eiweißbedarf zu decken.

Außerdem liefert das Ei essentielle Aminosäuren – sogenannte Eiweißbausteine – die der Körper nicht selbst herstellen kann und die ihm daher mit der Nahrung zugeführt werden müssen. In Verbindung mit anderen Speisen erhöhen diese Aminosäuren die biologische Wertigkeit der gesamten Nahrung. Schon einige Eier helfen daher – in Kombination mit anderen Nahrungsmitteln – unsere täglichen Speisen erheblich aufzuwerten. So sind Eier genau das Richtige, um den Körper mit schnell umsetzbarem Eiweiß und Energie zu versorgen, wenn er danach verlangt. 

 

Händler

Manfred Hirsch OHG
Geflügelhof - Eierdirektvermarktung 
Haendler/Hirsch (0 KB)Die Familie Hirsch betreibt ihren Hof sowie das Wochenmarktgeschäft in vierter Generation. Die Geflügelhaltung basiert auf alternativen Haltungsformen und dient der Vermarktung von tagesfrischen Eiern aller Größen. Zur Ergänzung der Produktpalette werden Kartoffeln angebaut, sowie Spargeln und Nudeln von Partnerbetrieben angeboten. Dienstag und Freitag finden sie uns auf dem Wochenmarkt in Bergedorf, sowie Samstag auf dem Fleetplatz in Neu-Allermöhe.

Quelle: CMA 

Änderung der Marktzeiten

Bergedorf (Chrysanderstr.)
 
Vorverlegung:
Fr, 06.04.12
--> Do. 05.04.12

Di, 01.05.12
--> Mo. 30.04.12

Bergedorf-West (Werner-Neben-Platz)

Vorverlegung:
Do, 17.05.12
--> Mi. 16.05.12

Marktzeiten

Bergedorf
Di. + Fr. 8 - 13 Uhr
Chrysanderstr.

Lohbrügge
Mi. + Sa. 8 - 13 Uhr
Lohbrügger Markt

Bergedorf-West
Do. 8 - 13 Uhr
Friedrich-Frank-Bogen

Neuallermöhe-West
Sa. 8 - 13 Uhr
Fleetplatz